Hardwareressourcen

Statistische Auswertungen sind extrem ressourcenintensiv (Rechenzeit und Arbeitsspeicher).

 

Während der Datenuntersuchung und Aufbereitung hängt es vom Geschick und Erfahrungsschatz des Personals ab, wie die Rechenlast und insbesondere die Netzwerklast und Speicherlast zwischen Datenbank-Server und Modeler-Client verteilt werden.

 

Bereits die Erstellung statistisch anspruchsvoller Kennzahlen, die nicht datenbankseitig vorgenommen werden können (mangels Fähigkeiten der Datenbank) oder sollen (da interaktiver Beurteilungs-Prozess im Modeler-Client) benötigt sehr große lokale Rechenkapazitäten und ist fortschrittskritisch im Prozess, d.h. das Personal muss auf das Ergebnis warten, um fortfahren zu können. Bei langsamer Hardware entstehen hier Wartezeiten, die bei Umrechnung in Personalkosten bereits nach wenigen Durchläufen den Aufpreis ein leistungsfähigeres System überschreiten. Beim Einsatz externen Personals ist dies in der Regel bereits nach ein bis zwei Tagen der Fall.

 

In vielen Projekten wird der Fehler begangen, die Projektkosten nur als Personalkosten („Manntage“) aufzufassen. Das notwendige/optimierende Sachkostenbudget wird meistens nicht oder nur für zwingend erforderliche Software bereitgestellt.

 

Empfehlung für den lokalen Modeler-Client


- zweit- oder drittschnellster verfügbarer Desktop-Prozessor (z.B. Untergrenze IntelCore  i5-5675R, besser Core i7-4790K),

- 64Bit-Betriebssystem

- min. 8GB RAM

- min. 256GB SSD,

- sehr breite Desktop-Arbeitsfläche (min. 2560 x 1080, besser 2 Bildschirme á 1920x1080)